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Zwischenbilanz: Affinity Publisher als Alternative zu InDesign

Zwischenbilanz: Affinity Publisher als Alternative zu InDesign

Schon seit dem Release der Beta-Version im Herbst 2018 ist Affinity Publisher aus dem Hause Serif eine heiß gehandelte Alternative zu InDesign von Adobe. Die wenig später folgende Vollversion hat daran nichts geändert. Oder? Wir haben recherchiert und die Stimmen aus Foren & Fachkreisen für Sie als Fazit zusammengefasst.

Preis-Leistung stimmt

Ein zentrales Argument für Affinity Publisher bleibt im allgemeinen Konsens der Preis. Statt im kostenintensiven Abo gibt es die Software für einmalig 55 Euro. Das zieht. Denn die monatlichen Kosten, die derweilen bei Adobe anfallen, stehen vor allem für Selbstständige, kleine Unternehmen und Gelegenheitsnutzer in keinem Verhältnis.

Software ohne Altlasten

Ebenfalls ziemlich gut weg kommt Affinity Publisher in Sachen Programmiercode. Dieser wurde komplett neu geschrieben, ohne Anteil älterer Version. Er basiert ausschließlich auf 64-Bit und ist kompatibel mit relevanten Grafik-Schnittstellen. Viele Nutzer loben den schlanken Code im direkten Vergleich mit InDesign für seine geschmeidigen Abläufe, sprechen von flüssigem Arbeiten in Echtzeit.

Screenshot 2019-11-12 at 13.15.10Ein unschlagbares Argument: kein Abo, sondern eine Einmal-Zahlung von 55 Euro

Solider Umfang, kein Schnickschnack

Auch die verfügbaren Funktionen werden ausschließlich gelobt. Das Fazit: solide, modern umgesetzte Basics statt unnötiger Spielereien, die der Übersichtlichkeit schaden. Darauf zugreifen können die Nutzer über eine benutzerfreundliche, intuitive Oberfläche. Vom Anlegen von Master-Seiten, fortgeschrittener Typographie, dynamischen Fotorahmen über die Unterstützung für Grundlinienraster und Tabellen bis hin zur vollständigen CMYK-Verarbeitung sowie der Verwendung von Sonderfarben ist hier alles möglich.

Ein zentraler Minuspunkt

Einig ist man sich auf allen Kanälen über einen entscheidenden Nachteil von Affinity Publisher: der Import von InDesign-Dateien ist (noch) nicht möglich. Für Nutzer, die Ihre Daten von extern erhalten oder generell im Austausch stehen, zum Beispiel Agenturen, ein Manko. Doch auch dafür finden sich in den Foren mittlerweile – wenn auch nicht perfekte – Lösungen, wie etwa die InDesign-Datei als PDF zu importieren. Über die Antwort von Serif wird bereits spekuliert.

Fazit

Der Frust über Abokosten und die Lust auf ein effizientes, schnelles Arbeiten ist groß. Serif hat im Kampf David gegen Goliath mit den richtigen Antworten taktiert. Die Nutzer jedenfalls sehen über kleine Bugs und Schwächen hinweg, weil das Gesamtpaket überzeugt. Wird sich in Zukunft noch dem Import von InDesign-Dateien angenommen, wackelt der Thron von Adobe gewaltig.

Quellen:
Hitchecker.deMacTechNewsNotebookcheck.comHeise.de